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aus Berlin
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Aurora vertreibt die Finsternis
Das Bild (Öl auf Leinwand) stellt eine in einigen Teilen veränderte Wiederholung eines Gemäldes des Malers Jean Marc Nattier (1685-1766) der Zeit um 1740 dar. Er war beliebter Porträtist vor allem der Damen des französischen Hofes.
Mit Vorliebe malte er sie als Allegorien oder göttliche Erscheinungen. Aurora ist die Göttin der Morgenröte, Botin des Tages, Siegerin über die Nacht und Mutter der Winde und Sterne. Sie entspricht damit der Eos der Griechen. Aurora trägt als wichtigstes Erkennungsmerkmal eine Fackel. Mit ihr entzündet sie die hinter ihr aufgehende Sonne.
Während in der rechten Bildhälfte also schon der Tag beginnt, herrscht in der linken noch tiefe Nacht. Die Verbindung von Nacht und Tag im Bild wird, statt über die Dämmerung, über Wolken erreicht, die sich zum Tage hin mehr und mehr aufhellen. In der linken Hand hält sie zusätzlich noch eine silberne Kanne. Aus ihr gießt Aurora den morgendlichen Tau aus. Das Thema ist im Barock sehr beliebt und auch später noch im Klassizismus. Der Handlung entsprechend, die hier erzählt wird, nämlich die Entstehung des Tages, befinden sich solche Gemälde meist auch in den Schlafzimmern. Dieses Gemälde entstand im September des Jahres 2000 und hat eine Größe von 2,11 x 1,17 Metern.
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